




|
|
Bemerkungen
zur Reise Das Projekt „Soundscape Shqiperia“, die Suche nach
klanglichem und musikalischem
Material in einem fremden Land, war unser erster Versuch in dieser
Größenordnung.
Der Reise ging eine aufwändige Planungsphase voraus. Erfreulicherweise
ließen sich
zahlreiche Kontakte herstellen, die uns in großem Maße bei der Umsetzung
unseres Vorhabens
behilflich waren. Zu den wichtigsten Kontakten und Helfern zählten: die
Deutsche Botschaft in Tirana, Dr. Jörg Kuglin der Deutsch-Albanischen Kulturgesellschaft „Robert Schwartz“ in
Tirana, Prof. Sokol Shupo (wichtiger Musikethnologe des Landes und im
Bereich der albanischen Volksmusik), Kujtim Cashku (Leiter der
Marubi Film School; private und einzige Filmschule des Landes), Prof.
Bernd Wefelmeyer, Prof. Ingo Kock und Holger Lochau (alle drei HFF), die uns
in der Vorbereitungsphase bzw. bei der Arbeit vor Ort uneingeschränkt unterstützten. Erwähnen möchten
wir unbedingt auch unseren treuen Dolmetscher aus Tirana, Adnand Alikaj, sowie Sami Bogdani, der uns die
gesamte Zeit ein Zimmer - unsere Basisstation - zur Verfügung stellte und
während unserer Abwesenheit Technik und Daten-Backups sorgsam hütete. Ein
Dank an dieser Stelle sei allen ausgesprochen. Für den
Transport sowohl nach Albanien als auch innerhalb des Landes nutzten wir
einen PKW. Die Anreise unternahmen wir über Österreich und Italien, um
größere Zollprobleme auf dem Landweg in den Transitländern zu vermeiden.
Von Bari in Italien setzten wir mit der Fähre nach
Durrës (Albanien) über. Schon in Deutschland hatten wir dort ein
Privatzimmer organisiert, wo wir unser Basisquartier einrichteten. Von hier
unternahmen wir ein- und mehrtägige Expeditionen in verschiedene Regionen Nord- und
Südalbaniens. Alle detaillierteren
Pläne, die wir uns bezüglich Routenplanung oder Arbeitsweisen
zurechtgelegt
hatten, wurden zunächst wieder tief ins Handschuhfach gesteckt nachdem
albanischer Boden betreten worden war und wir langsam den Rhythmus und die
Mentalität dieses Landes
kennenlernten. Die ausgesprochen spontane, unkomplizierte und hilfsbereite Art der albaner
ist bemerkenswert, von sturer Bürokratie nur selten etwas zu spüren. Bei der Auswahl der Zielorte folgten wir
genauso häufig konkreten Hinweisen, wie auch einfach unserem Gespür.
Stab Ton: Johannes Varga (HFF) und
Johannes Scherzer (HFF)
Doku-Kamera & Organisatorisches:
Max Hübener (extern)
Fotos:
Scherzer / Hübener / Varga
Dolmetscher:
Adnand Alikaj (Tirana, AL) |